Lake Turkana - Desert Lake
Als der österreichische Forscher Graf Teleki und der kaiserliche Leutnant Ludwig von Höhnel im Jahre
1888 Nordkenya durchquerten, stießen sie nach einer mühevollen Reise am 6. März auf einen
riesigen, jadefarbenen See.
Zu Ehren ihres Schutzherrn Erzherzog Rudolf von Österreich nannten sie ihn Rudolf-See. Auch Erzherzogin
Stephanie vergaßen sie nicht: Nach ihr wurde der nahegelegene, kleinere Stephanie-See im Nordosten genannt.
Im Rahmen der Afrikanisierung erhielt der Rudolf-See im Jahre 1975 seinen neuen Namen Turkana-See.
Kenyas nördliches Rift Valley Gebiet ist ein arider und erbarmungsloser Landstrich. Dort, in den dunklen
Sandsteinablagerungen um den Turkana-See, hat der berühmte Archäologe Richard Leakey Anzeichen
aus der Vorgeschichte der Menschheit gefunden.
Der Turkana-See dehnt sich über etwa 64.000qkm einer wüstenartigen Landschaft aus. Der See
beheimatet mehr als 350 verschiedene Vogelarten.
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Lake Viktoria - Fisherman's Bounty
Als der englische Forscher John Henning-Speke im Jahre 1875 als erster Weißer seinen Blick über die
schier unendliche Weite des Viktoria-Sees schweifen ließ, muß es ihm wohl buchstäblich den Atem
verschlagen haben, und er taufte den See auf den majestätischen Namen, der ihm in den Sinn kam: auf den
seiner Königin Viktoria.
Während der folgenden 20 Jahre geriet der See wieder in Vergessenheit, bis der berühmte britische
Afrika-Reisende Sir Stanley ihn wiederentdeckte.
Kenya, Tanzania und Uganda
teilen sich den Viktoria-See, der einen Umfang von fast 68000qkm hat und der zweitgrößte
Frischwassersee der Welt ist.
Kenya hat den kleinsten Anteil am See.
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