Irland - Eire Ireland
meine Jahresarbeit, geschrieben in Klasse 12
der Freien Waldorfschule
Jena [1999/2000]
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George Bernard Shaw (1856-1950)
Er wurde am 26. Juli 1856 in 3 Upper Synge Street, Dublin als einziger Sohn eines Händlers geboren. Er
studierte am Wesley College. Der scheue, einsame Junge verbrachte viele Stunden in der Nationalgalerie, Merrion
Square. 1872 zog Mrs. Shaw nach London, wo sich vier Jahre später der Sohn zu ihr gesellte. Er hatte bereits
den Entschluß gefaßt, Schriftsteller zu werden. 1876 beginnt er seinen ersten Roman. Im Laufe der
nächsten 9 Jahre folgen weitere vier Romane, die alle erfolglos blieben. 1885 nahm er eine Anstellung als
Buchkritiker bei einer Londoner Zeitung an, später war er auch als Kunstkritiker bei eine zweiten Zeitung und
ein Jahr später als Musikkritiker bei einer weiteren tätig. Er schrieb zeitweise unter dem
Künstlernamen Corno Di Bassetto.
Langsam wurde er in Literaturkreisen bekannt. Sein Drama "The Devil`s Sisciple" (1897) fand in New York
begeisterte Aufnahme und brachte ihm eine große Summe an Tantiemen ein.1898 heiratet er die Irin Charlotte
Payne-Townsend.
Ab dieser Zeit sah man jedes Jahr die Vollendung eines neuen Schauspiels - 1920 die Uraufführung seines
Dramas "Heartbreak House in New York" - er selbst betrachtete dies als sein bestes Stück. 1925
wurde ihm der Nobelpreis verliehen. Als überzeugter Sozialist widmete er immer mehr Zeit der Verfassung von
politischen Schriften, wie etwa "The Intelligent Woman`s Guide to Socialism and Capitalism" (1928).
Nach dem Tod seiner Frau im Jahre 1943 zog er sich vom gesellschaftlichen Leben zurück und verbrachte die
letzten Jahre seines Lebens in stiller Abgeschiedenheit. Er starbt am 2. November 1950. In seinem Testament hatte
er verfügt, daß Tantiemen und sonstige Erlöse aus seinen Werken der Nationalgalerie vermacht
werden, in dankbarer Erinnerung an die glücklichen Stunden, die er dort als junger Mann verbracht hatte. Die
enormen Gewinne aus Musical und Film "My Fair Lady", einer Adaptierung seines Stückes
"Pygamalion", haben der Nationalgalerie riesige Summen gebracht.
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